Region Aktuell Meine News Meinung Multimedia Events
Mein Arbeitsplatz Meine Einstellungen
  • Nachrichten
    • Aktuell
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Schule + Uni
    • Wetter
  • Sport
    • Eintracht
    • TBB
    • Miezen
    • Lokalsport
  • Kultur
    • Veranstaltungen
    • Vereine
    • Kino
    • Geschichte
  • Buntes
    • Menschen
    • Kirche
    • Lifestyle

Schlagzeilen von heute

Trier: Uni-Mensa wird zum Gourmet-Tempel

Trier: TBB nach Niederlage im Abstiegskampf

Wittlich: "Colosseum" wird zwangsversteigert

Prüm: Gymnasiasten verlangen Parkplätze

Trier: Moselufer ist Triers gefährlichste Straße

weitere Schlagzeilen

Aktuelles Video

Verkaufsstart für Final Fantasy XIII

Video Video ansehen

Neueste Kommentare

DjFrodo vor 22 Stunden zu
Katzenjammer um Mieze "Wuschel"

EvilDick vor einem Tag zu
Katzenjammer um Mieze "Wuschel"

annimausi96 vor 2 Tagen zu
Katzenjammer um Mieze "Wuschel"

annimausi96 vor 2 Tagen zu
Katzenjammer um Mieze "Wuschel"

xXPornoPussisXx vor 3 Tagen zu
Triers gefährlichste Straße: das Moselufer

EvilDick vor 4 Tagen zu
Triers gefährlichste Straße: das Moselufer

DjFrodo vor 6 Tagen zu
Triers gefährlichste Straße: das Moselufer

xXPornoPussisXx vor 6 Tagen zu
Triers gefährlichste Straße: das Moselufer

DjFrodo vor 7 Tagen zu
Triers gefährlichste Straße: das Moselufer

DjFrodo vor 7 Tagen zu
Der Abstiegskampf hat begonnen

Cookies

Für die Anmeldung auf lokalo.de muss Ihr Browser Cookies annehmen.

Ein Ritt bis ans Ende der Welt

16. Januar 2010 von volksfreund.de

Trier. Erstmals machen sich im Bistum Trier zwei Pilger hoch zu Ross auf den Weg nach Santiago de Compostela. Manfred Adams und Sohn Marco aus Beu ren sind begeisterte Reiter. Im von Papst Benedikt ausgerufenen Heiligen Jahr 2010 ruft der heilige Jakobus zu neuen Horizonten.

zurückvor
Foto 1
  • Pferd Mazero, Manfred Adams, sein Sohn Marco und dessen Pferd Gitano (von links) wollen im März in Spanien gemeinsam über den Jakobsweg pilgern. TV-
    © Herbert Thormeyer

    Pferd Mazero, Manfred Adams, sein Sohn Marco und dessen Pferd Gitano (von links) wollen im März in Spanien gemeinsam über den Jakobsweg pilgern. TV-

"A caballo", auf Deutsch "zu Pferde", haben Manfred und

Werbung

Marco Adams auf ihrem Pilgerpass angekreuzt, der vom Bistum Trier ausgestellt wird. Darin können sich Pilger an den Stationen des Jakobsweges per Stempel ihre Reise bestätigen lassen.

"Wir sind die Ersten im ganzen Bistum, die per Pferd nach Santiago de Compostela wollen", sagt der 58-jährige Manfred Adams und fügt hinzu: "Die haben in Trier ganz schön gestaunt." Am Samstag, 27. März, will er sich mit Sohn Marco (36), dem Araber-Wallach Mazero (10) und dem Pinto-Wallach Gitano (6) auf den Jakobsweg machen.

Ohne Karte und Kompass zu einem neuen Leben

Die Reise geht zunächst per Pferdehänger bis ins

spanische Bilbao. Dort werden die Pferde gesattelt. Auto und Hänger bleiben für die Heimreise stehen. 740 Kilometer

liegen von dort aus vor den Pilgern, denn sie wollen zum "Cabo Finisterre", auf Deutsch "Ende der Welt", dem letzten Zipfel des spanischen Festlandes. Bis zur Kathedrale von Santiago de Compostela sind es 662 Kilometer. Sechs Wochen, also der gesamte Jahresurlaub, sind dafür eingeplant.

"Wir haben die Nordroute entlang der Küste gewählt. Das

ist besser für die Pferde", erklärt Marco, denn den

Tieren gilt täglich die uneingeschränkte Aufmerksamkeit

und Sorge.

Frömmigkeit ist für die beiden Pferdeliebhaber nicht der

Auslöser ihrer Reise. "Ein christlich-gläubiger

Hintergrund ist bei uns nicht da, aber sehr wohl der Wille zur Selbstfindung und neue Einsichten über das eigene Leben zu gewinnen", meint Marco. Seit drei Jahren reife der Plan, über den Jakobsweg zu reiten. Seit gut zehn Jahren sammeln Vater und Sohn Adams Erfahrungen bei Wanderritten mit Übernachtungen unter freiem Himmel und direktem Erleben der freien Natur. "In einem Stall zu schlafen ist uns nicht fremd", sagt Marco. Im Heiligen Jahr 2010, das von Papst Benedikt ausgerufen wurde, rufe

Jakobus, um den Horizont zu erweitern. Loslassen vom täglichen Konsum, Selbstversorgung für sich und die Tiere, rund 30 Kilometer Strecke sind jeden Tag geplant, ohne

Navigationsgerät, nur mit Kompass und Karte.

Der Pilgerausweis des Bistums Trier berechtigt zum Schlafen in einer der offiziellen Herbergen, gegen eine kleine Spende, versteht sich. Spanisch hat Marco in der Volkshochschule gelernt, denn es könnte ja mal ein Notfall bei Mensch oder Tier eintreten, bei dem die Verständigung sehr wichtig werden kann. Auf Marcos Gattin Pia Hoffmann wartet indes noch ein ganz großes Ereignis "am Ende der Welt": die Hochzeit in Weiß. Versprochen ist versprochen.

Extra: Die Kathedrale von Santiago de Compostela

steht über einer Grabstätte, die dem Apostel Jakobus

zugeschrieben wird. Durch die bischöfliche und päpstliche

Anerkennung der aufgefundenen Gebeine als Reliquien Jakobi gilt die Kathedrale von Santiago als Grabeskirche des Apostels Jakobus. (doth) (Herbert Thormeyer)

Kommentare

oOBushidoOo, 18.01.2010, 20:30 Uhr

krass so weit zu reiten xD

DjFrodo, 19.01.2010, 07:22 Uhr

fast so krass wie der fiktive film von bushido xD

Gereon, 19.01.2010, 11:29 Uhr

fett, alda xd

Artikel kommentieren

Nur möglich für registrierte Nutzer

Sie haben sich noch nicht registriert?
Informationen zur kostenlosen Mitgliedschaft auf lokalo.de erhalten Sie hier!

Buntes Meine News
lokalo.de ist ein Angebot von volksfreund.de und partyface.de
© lokalo.de 2008 | AGB | Datenschutz | Impressum